Hages

Düren 1939: Mina ist auf der Flucht. Sie kommt mit falschem Namen bei ihren bis dahin unbekannten Verwandten – der Schmiedefamilie Hansen – unter. Im Verborgenen sucht sie nach ihrem Vater und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis, dessen Geschichte bis ins Jahr 1889 zurückgeht. Währenddessen bricht der Zweite Weltkrieg aus und droht die Familie auseinanderzureißen.

Ostpreußen 1944: Der Krieg ist nun auch in dem masurischen Dorf Steintal spürbar. Wehrmachtssoldaten werden in den Häusern einquartiert, darunter ein Sohn der Familie Hansen. Er verliebt sich in Liesel, doch das junge Paar wird getrennt, als die russische Frontlinie näher rückt. Kurze Zeit später muss Liesel flüchten.

Nicht nur für sie beginnt ein Überlebenskampf, der bis in die Nachkriegszeit hineinreicht.

Ein spannender Roman, basierend auf wahren Begebenheiten. Tragisch, emotional und fesselnd.

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Heimatfront

… lautet der Titel dieser Untersuchung über die „Heimatfront Düren 1914-1918“ nach einem Ausdruck, der bei der Quellenrecherche mehr als einmal in die Augen springt. „In großer Zeit“ fühlten sich die Beteiligten in den ersten Monaten des ersten industrialisierten Krieges der Menschheit – nach mehr als vierzig Jahren des Friedens in Europa schien Mancher geradezu auf eine Kraftprobe hinzufiebern. Wie schnell den Menschen, auch hier in Düren, die Kraft dann ausging, ist erschreckend zu beobachten.

In mehr als sechsjähriger Arbeit haben mehr als ein Dutzend Autor*innen ein umfassendes Panorama unserer Heimatstadt in jenen viereinhalb Jahren zusammengestellt, das auch für Kenner der Stadtgeschichte sicher noch manche Überraschung bereithält.

 

 

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kjb_2021

Der Kreis Düren hat in den letzten Wochen durch ein neues sportliches Aushängeschild, den 1. FC Düren, wahrhaft für Furore gesorgt. Der Auftritt des Teams beim Champions League-Sieger Bayern München, der zeitweise den großen Klassenunterschied vergessen ließ, hat Stadt und Kreis Düren bundesweit einem großen Publikum bekannt gemacht. Das ist – neben dem sportlichen Achtungserfolg – für das Standortmarketing ein nicht zu überschätzender Gewinn.

Dass der Sport auch in anderen Facetten im Kreis Düren eine bedeutende Rolle spielt (und schon immer gespielt hat), will das diesjährige Schwerpunktthema des Kreisjahrbuchs an einigen Beispielen deutlich machen. Der Blick in die Geschichte zeigt dabei, dass Sport auch immer eine gesellschaftspolitische Bedeutung hatte.

Das Kreisjahrbuch ist, so ganz nebenbei, auch ein Beleg dafür, dass Lesen trotz aller elektronischen Möglichkeiten und Verführungen eine ebenso wichtige wie beliebte Kulturtechnik ist. Da passt es ganz gut, dass Berit Arentz an das 150-jährige Bestehen einer der ältesten kommunalen Büchereien des Rheinlands erinnert und Dr. Achim Jaeger Entstehung und Bedeutung einer jener Lesegesellschaften schildert, die im frühen 19. Jahrhundert den Bildungshunger des Bürgertums stillen halfen und zugleich auch ein Ort der sozialen Begegnung waren.

Die Heiratspolitik unserer ehemaligen adeligen Herrscher, die kurze, aber bedeutende Rolle der Bergschule in Düren, die Entwicklung des Automobils von der „revolutionären“ Erfindung zur „Plage“, dargestellt am Kreis Düren – das sind nur einige der sonstigen Themen dieses Jahrbuchs, für das ich Autoren, Redaktion und Verlag auch in diesem Jahr meinen herzlichen Dank ausspreche.

Vorwort des Landrats

 

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Perschke

Das Dorf Manheim östlich des Kreises Düren ist seit 2012 schrittweise von seinen Bewohnern verlassen worden, da es nach den Plänen von RWE dem Tagebau weichen sollte. Viele Gebäude sind bereits abgerissen, große Teile der Infrastruktur zerstört. Jetzt ist letztendlich zweifelhaft, ob der Tagebau wirklich bis dorthin greift.

Der Fotograf Hubert Perschke hat das intakte Dorf vor Beginn der Umsiedlung fotografiert und ist 2019/20 zurückgekehrt, um die Veränderungen zu dokumentieren. In eindrucksvollen Fotos macht er den Irrsinn dieses Prozesses deutlich und schildert die Lasten und Uhnwägbarkeiten, die auf die umzusiedelnden Bewohner zukommen.

In weiteren Beiträgen äußern sich Betroffene und Vertreter von Bürgerinitiativen zu vielen Fragen rund um den Themenkomplex Braunkohleabbau, Umsiedlung und Energiewende.

 

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Spithaler

Er ist vielen (wenn sie nicht selbst unter seinem Messer gelegen haben) bekannt geworden durch seine humanitären Operationsreisen nach Polen und in die Ukraine. Der Dürener Chirurg Dr. Wolfgang Spithaler hat aber auch sonst fast alles von der Welt gesehen: Einsätze – immer ehrenamtlich – für die Organisation „Médecins sans Frontières“ im Kriegsgebiet in Libyen, als – unfreiwilliger – Geburtshelfer in einem Hospital auf dem Dach der Welt in Nepal, als Schiffsarzt bei über 20 Atlantiküberquerungen mit der SeaCloud – man fragt sich irgendwann, wie viele Leben dieser Mann hatte. Denn nicht vergessen darf man, dass er wesentlich zum Aufbau des „neuen“ St.-Augustinus-Krankenhauses in Lendersdorf beigetragen hat, das, als er dort seinen Dienst antrat, akut von Schließung bedroht war.

Jetzt hat Spithaler eine erste Bilanz seines Lebens gezogen, nicht ohne einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Medizin und des heutigen Krankenhauswesens zu werfen.

 

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Industrie

Die Region zwischen Düren und Stolberg, weit ausgreifend in die Nordeifel, gehört zu den ältesten Industriegebieten des Landes. Von der Antike bis heute werden ihre Bodenschätze ausgebeutet, viele Jahrhunderte lang ernährte die Metallverarbeitung Land und Leute, ihre Textil- und Papierindustrie waren weltbekannt.

Das Bewusstsein davon ist jedoch weitgehend verloren. Umso wichtiger ist es, die noch vorhandenen Zeugnisse dieser Industriegeschichte, seien sie materieller wie ideeller Natur, zu erhalten und auch nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen.

Dazu will der Band "Industriekultur: Düren und die Nordeifel" beitragen. Er versammelt die auf der gleichnamigen Tagung im Stadtmuseum Düren gehaltenen, jedoch wesentlich erweiterten Referate, ergänzt um einige zusätzliche Beiträge.

 

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